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claude-dev
b00076d320 fix(eu): Belastungsprobe folgt auch auf eine erfolgreiche Nachbelegung
Der erste Lauf mit den Gegenproben (Lage 64) zeigte, dass der Faktencheck
selbst jetzt ehrlich arbeitet. Der erste Durchgang liess 3 von 10 Behauptungen
offen, also 30 Prozent und damit genau das Niveau des Anthropic-Wegs. Vorher
waren es acht Laeufe hintereinander null.

Danach hob die Nachhak-Runde alle drei wieder auf bestaetigt, und der Lauf
endete erneut ohne eine einzige Unsicherheit.

Ursache war ein Denkfehler im Aufbau. Die zweite Runde war ein Entweder-oder.
Entweder wurde nachbelegt oder es lief die Belastungsprobe. Sobald nachbelegt
wurde, stand am Ende wieder alles auf bestaetigt und niemand prueft das nach.

Jetzt laufen beide Schritte nacheinander. Erst wird nachbelegt, danach greift
die Belastungsprobe, wenn kaum noch etwas offen ist. Sie prueft damit genau die
frisch vergebenen Bestaetigungen. Damit sie wirklich neu sucht, meldet die
Nachhak-Runde ihre Anfragen zurueck und die Belastungsprobe meidet auch diese.

Der Weg ueber die Anthropic-CLI bleibt unveraendert. 254 Pruefungen laufen ohne
Netzzugriff und ohne Kosten.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-02 11:27:17 +00:00
claude-dev
5a75f0fb15 fix(faktencheck): keine Wertung in der Behauptung, Korrekturen als Verlauf
Drei Befunde aus dem Bericht zu Lage 60 vom 02.08.2026, alle in der Semantik
von Faktencheck und Lagebild.

1. Eine Behauptung trug eine Wertung, die das eigene Lagebild widerlegt. Im
   Faktencheck stand bestaetigt, die Migranten haetten Ceuta "freiwillig"
   verlassen. Drei Zeilen darueber berichtet dasselbe Dokument, dass die
   Behoerden zur Umkehr aufforderten, mit Abschiebung drohten und Soldaten
   verbliebene Personen zusammentrieben. Wertende Zusaetze gehoeren jetzt nur
   in die Behauptung, wenn genau dieser Zusatz belegt ist.

2. Eine korrigierte Zahl stand als Spanne. "Mindestens 57 bis 67 Tote"
   praesentiert einen ersetzten und einen aktuellen Stand als gleichwertige
   Bandbreite. Der Bericht vom Vortag hatte denselben Sachverhalt noch als
   Verlauf aufgeloest, was methodisch richtig ist. Korrigierte Werte werden
   jetzt als Zeitreihe dargestellt; eine Spanne bleibt der Fall, in dem
   verschiedene Stellen gleichzeitig verschiedene Werte erheben, dann mit
   Zuordnung. Die Regel steht auch in den drei Analyse-Vorlagen und in der
   Kachel Neueste Entwicklungen, weil die Formulierung dort entsteht.

3. Der Faktencheck bestaetigte zehn von zehn Behauptungen. Ein Raster, das nie
   zu einem anderen Ergebnis kommt, transportiert keine Pruefinformation. Der
   Auftrag verlangt jetzt, auch strittige, schwach belegte oder unterschiedlich
   dargestellte Aussagen aufzunehmen, ohne dazu etwas zu erfinden.

Neu sind 4 Pruefungen, insgesamt laufen 224 ohne Netzzugriff und ohne Kosten.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-02 01:47:19 +02:00
claude-dev
9868a9748a fix(recherche): Suchbegriffe treffen wieder, Verzeichnis ohne Dubletten
Vier Befunde aus dem Vergleich vom 02.08.2026, sortiert nach Wirkung.

1. Mehrwort-Suchbegriffe fielen im RSS-Abgleich durch. Dieselbe Lage lieferte
   je nach Titel 79 oder 17 Treffer. Die Keyword-Erzeugung liefert bei
   politisch formulierten Titeln Phrasen ("migrationskrise spanien",
   "aufnahmeverfahren eu"), das Matching verglich sie als starre Zeichenfolge.
   Die Schlagzeile "Migrationskrise in Spanien" enthaelt "migrationskrise
   spanien" nicht, wegen des Wortes dazwischen. Aus 53 Artikeln wurden so 16.
   Eine Phrase trifft jetzt, wenn alle ihre Bestandteile im Text vorkommen,
   unabhaengig von Reihenfolge und Abstand. Die Genauigkeit bleibt erhalten,
   nur die starre Reihenfolge faellt weg.

   Dazu der Auftrag an die Keyword-Erzeugung: Einzelwoerter statt Phrasen, und
   die harten Eigennamen der Lage sind Pflicht. Bei den betroffenen Laeufen
   fehlte "ceuta" komplett, dafuer stand "europol migration" in der Liste, was
   den Europol-Feed anzog und sieben themenfremde Pressemitteilungen
   einbrachte, die der Topic-Filter danach wieder aussortieren musste.

2. Dubletten im Quellenverzeichnis. Lage 56 fuehrte 30 Eintraege fuer 28
   Adressen, zweimal dieselbe tagesschau-Meldung unter je zwei Nummern.
   Ausgerechnet die strittigste Behauptung, der offene Brief der 22 Staaten,
   stuetzte sich damit auf "3 Quellen", von denen zwei derselbe Artikel waren.
   Gleiche Adresse heisst jetzt ein Eintrag, Verweise auf die entfernte Nummer
   werden auf den behaltenen umgebogen. Verglichen wird ohne Schema, www und
   Endschraegstrich.

3. Die Zeitleiste wird deterministisch sortiert. Im selben Bericht sprang der
   letzte Eintrag von 12:44 zurueck auf 17:47. Der Auftrag verlangt die
   Sortierung zwar vom Modell, im prominentesten Kapitel darf sie aber nicht
   von dessen Sorgfalt abhaengen. Gegenprobe an Lage 56: 23:23, 22:09, 17:47,
   16:58 statt des Sprungs ans Ende.

4. Weiterleitungen zaehlen als ein Beleg. Sie verbergen ihr Zielmedium, also
   laesst sich nicht behaupten, dass dahinter verschiedene Redaktionen stehen.
   Die bisherige Einzelzaehlung stellte den Anthropic-Weg rechnerisch besser:
   in Lage 57 standen 10 ausgewiesene Belege fuer 7 Haeuser, weil vier der elf
   Adressen news.google.com-Weiterleitungen waren.

Gegenprobe an beiden gespeicherten Laeufen: Lage 56 zeigt 28 statt 30
Verzeichniseintraege, beide Berichte zaehlen lueckenlos, die Zeitleiste ist
sortiert.

Neu sind 26 Pruefungen, insgesamt laufen 206 ohne Netzzugriff und ohne Kosten.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-02 00:43:28 +02:00
claude-dev
3495409377 fix(faktencheck): Belegtiefe zaehlt Medienhaeuser, Widerspruch ist keine Widerlegung
Block 2 der Auswertung des Ceuta-Vergleichs vom 01.08.2026. Der Faktencheck der
EU-Fassung zeigte dort drei Fehler, die alle dieselbe Wurzel haben: Der Status
behauptete eine Belegtiefe, die niemand nachgerechnet hat.

1. Die Zaehlung war kaputt. Das Muster fuer die Quellenzaehlung war
   r'https?://' ohne den Rest der Adresse, findall lieferte also eine Liste aus
   "https://"-Bruchstuecken und len(set(...)) ergab immer 1 oder 2. Daher stand
   im Bericht eine Behauptung als BESTAETIGT mit 1 Quelle, obwohl vier Haeuser
   in der Evidenz standen, und der gesamte Faktencheck der Anthropic-Fassung
   wies durchgehend 1 bis 2 Quellen aus. Die Adresse wird jetzt vollstaendig
   erfasst.

2. Gezaehlt wird nach Medienhaus, nicht nach Fundstelle. Sechs France24-Treffer,
   davon vier Videofassungen derselben Meldung, sind ein Haus. Grundlage ist die
   registrierbare Domain aus services/media_registry.py. Weiterleitungsportale
   bekommen keine gemeinsame Identitaet, hinter news.google.com koennen
   beliebige Zeitungen stecken. Nachgerechnet an Lage 53 sinken die Angaben von
   9 auf 6, von 8 auf 4 und von 7 auf 5 Belege.

3. Neue Nachbedingung. pruefe_belegtiefe stuft jeden Fakt ab, dessen Status mehr
   behauptet als vorliegt: confirmed braucht zwei, established drei unabhaengige
   Haeuser. Ein Primaerbeleg (Originalzitat im Interview, amtliche Mitteilung,
   Urteil) traegt allein, dafuer liefert das Modell jetzt "evidence_type". Damit
   verschwindet auch die Unterkonfidenz der Gegenprobe, in der ein ZDF-Interview
   als unbestaetigt galt, obwohl der Kritisierte dort selbst spricht.

4. Die Nachhak-Runde stuft "developing" nicht mehr hoch. Sie hatte die
   Behauptung "Der Ausloeser ist weiterhin unklar" auf BESTAETIGT gesetzt, weil
   developing in der Statusordnung die niedrigste Stufe ist. Eine Unklarheit
   laesst sich nicht bestaetigen. Ausserdem rechnet die Runde die Belegzahl nach
   dem Hochstufen neu und nimmt die Stufe zurueck, wenn die Belege sie nicht
   decken.

5. Widerspruch und Widerlegung sind getrennt. "contradicted" meint laut Auftrag
   Belege, die einander widersprechen, wurde aber als "Widerlegt" angezeigt. Im
   Bericht stand deshalb die sachlich zutreffende Spanne von 50.000 bis 60.000
   Grenzuebertritten als widerlegt, obwohl die Evidenz woertlich sagt "Die
   Zahlen variieren je nach Quelle". Jetzt: contradicted = "Widersprüchlich",
   der neue Status "false" = "Widerlegt" und setzt einen entkraeftenden Beleg
   voraus. Angepasst in Bericht, Oberflaeche, beiden Sprachdateien, Farben und
   Statusordnung.

6. Ein verbindlicher Regelblock haengt an jedem Faktencheck-Auftrag
   (bewertungsregeln()): Unabhaengigkeit heisst verschiedene Medienhaeuser,
   Agenturuebernahmen zaehlen einmal, unterschiedliche Zahlen verschiedener
   Erhebungsstellen sind kein Widerspruch sondern eine Spanne mit Zuordnung,
   und Aussagen ueber den Kenntnisstand ("Der Ausloeser ist unklar") sind keine
   pruefbaren Behauptungen und gehoeren nicht in den Faktencheck.

Die Aenderungen wirken auf beide Modellwege. Die Fixtures in test_eu_factcheck
liefern jetzt Belege aus mehreren Haeusern, weil eine einzelne Quelle keine
Bestaetigung mehr traegt.

Nachgerechnet an beiden gespeicherten Laeufen: kein Fakt wird durch die neue
Nachbedingung abgestuft, die Belegzahlen werden aber durchgehend ehrlicher.

Neu sind 27 Pruefungen, insgesamt laufen 156 ohne Netzzugriff und ohne Kosten.

Offen: Die Oberflaechen-Aenderungen (components.js, app.js, style.css, i18n)
sind noch nicht in den Lokal-Fork portiert.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-01 22:01:30 +02:00