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fix(eu): Belastungsprobe folgt auch auf eine erfolgreiche Nachbelegung
Der erste Lauf mit den Gegenproben (Lage 64) zeigte, dass der Faktencheck selbst jetzt ehrlich arbeitet. Der erste Durchgang liess 3 von 10 Behauptungen offen, also 30 Prozent und damit genau das Niveau des Anthropic-Wegs. Vorher waren es acht Laeufe hintereinander null. Danach hob die Nachhak-Runde alle drei wieder auf bestaetigt, und der Lauf endete erneut ohne eine einzige Unsicherheit. Ursache war ein Denkfehler im Aufbau. Die zweite Runde war ein Entweder-oder. Entweder wurde nachbelegt oder es lief die Belastungsprobe. Sobald nachbelegt wurde, stand am Ende wieder alles auf bestaetigt und niemand prueft das nach. Jetzt laufen beide Schritte nacheinander. Erst wird nachbelegt, danach greift die Belastungsprobe, wenn kaum noch etwas offen ist. Sie prueft damit genau die frisch vergebenen Bestaetigungen. Damit sie wirklich neu sucht, meldet die Nachhak-Runde ihre Anfragen zurueck und die Belastungsprobe meidet auch diese. Der Weg ueber die Anthropic-CLI bleibt unveraendert. 254 Pruefungen laufen ohne Netzzugriff und ohne Kosten. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com> |
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feat(eu): Faktencheck weist Unsicherheit aus statt alles zu bestaetigen
Der EU-Faktencheck bestaetigte praktisch jede Behauptung. Ueber alle Laeufe seit Lage 42 lag der Anteil offener Punkte bei 6 Prozent, beim Weg ueber die Anthropic-CLI bei 31 Prozent. In acht aufeinanderfolgenden Laeufen zur Ceuta-Lage war er exakt null, achtmal zehn Behauptungen, zehnmal bestaetigt. Bei derselben Lage bewerteten beide Wege dieselben Aussagen verschieden. Der Anthropic-Weg stufte "22 EU-Laender kritisieren Spanien" mit sechs Quellen als unbestaetigt ein, der EU-Weg dieselbe Aussage mit vier Quellen als bestaetigt. Mehr Quellen und trotzdem vorsichtiger, das ist kein Zufall, sondern Bauart. Drei Ursachen, drei Aenderungen. 1. Die Belegsuche kannte nur Bestaetigung. Alle Anfragen waren stuetzend formuliert, wer so sucht findet auch nur Stuetzendes. Ein Anteil der Anfragen (EU_VERIFY_COUNTER_SHARE, Vorgabe 0.3) ist jetzt eine Gegenprobe und sucht gezielt nach Dementi, Richtigstellung, abweichenden Angaben und der Darstellung der Gegenseite. Die Treffer sind im Kontext als [GEGENPROBE] gekennzeichnet. 2. Das Modell konnte Belege nicht wirklich pruefen. Die Belegsuche lief mit abgeschaltetem Volltext, das Modell sah je Treffer nur Ueberschrift und Auszug. Ein Artikel zum Thema wurde damit zum Beleg fuer eine konkrete Zahl. Bis zu EU_VERIFY_FULLTEXT_QUERIES Anfragen holen jetzt den Artikeltext. Dazu die Ansage, dass ein Treffer, der nur das Thema erwaehnt, kein Beleg ist, und dass eine Angabe, die praeziser ist als ihre Quelle, nicht traegt. 3. Die zweite Runde lief nur in eine Richtung. Sie belegte offene Punkte nach, und wenn nichts offen war, lief sie gar nicht. Ausgerechnet der Fall "alles bestaetigt" blieb ungeprueft. Jetzt folgt dort eine Belastungsprobe. Sie sucht ausschliesslich Gegenproben zu den staerksten Behauptungen und darf Bestaetigungen zuruecknehmen, aber niemals vergeben. Zurueckgestuft wird bei Widerspruch, bei Dementi, wenn die Belege die konkrete Angabe gar nicht nennen, wenn die Behauptung praeziser ist als ihre Quellen, oder wenn nur eine einzige Stelle berichtet. Ausserdem darf die Nachhak-Runde einen Status jetzt auch absenken, wenn die Nachrecherche der Behauptung widerspricht. Dabei fiel ein Robustheitsmangel auf. Scheiterte die zweite Runde, etwa weil die Suche nicht erreichbar war, ging der gesamte Faktencheck verloren statt nur die Zusatzpruefung. Die zweite Runde ist jetzt gekapselt, das Ergebnis des ersten Durchgangs bleibt in jedem Fall erhalten. Der Weg ueber die Anthropic-CLI bleibt unveraendert. Neu sind 26 Pruefungen, insgesamt laufen 250 ohne Netzzugriff und ohne Kosten. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com> |
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3495409377 |
fix(faktencheck): Belegtiefe zaehlt Medienhaeuser, Widerspruch ist keine Widerlegung
Block 2 der Auswertung des Ceuta-Vergleichs vom 01.08.2026. Der Faktencheck der
EU-Fassung zeigte dort drei Fehler, die alle dieselbe Wurzel haben: Der Status
behauptete eine Belegtiefe, die niemand nachgerechnet hat.
1. Die Zaehlung war kaputt. Das Muster fuer die Quellenzaehlung war
r'https?://' ohne den Rest der Adresse, findall lieferte also eine Liste aus
"https://"-Bruchstuecken und len(set(...)) ergab immer 1 oder 2. Daher stand
im Bericht eine Behauptung als BESTAETIGT mit 1 Quelle, obwohl vier Haeuser
in der Evidenz standen, und der gesamte Faktencheck der Anthropic-Fassung
wies durchgehend 1 bis 2 Quellen aus. Die Adresse wird jetzt vollstaendig
erfasst.
2. Gezaehlt wird nach Medienhaus, nicht nach Fundstelle. Sechs France24-Treffer,
davon vier Videofassungen derselben Meldung, sind ein Haus. Grundlage ist die
registrierbare Domain aus services/media_registry.py. Weiterleitungsportale
bekommen keine gemeinsame Identitaet, hinter news.google.com koennen
beliebige Zeitungen stecken. Nachgerechnet an Lage 53 sinken die Angaben von
9 auf 6, von 8 auf 4 und von 7 auf 5 Belege.
3. Neue Nachbedingung. pruefe_belegtiefe stuft jeden Fakt ab, dessen Status mehr
behauptet als vorliegt: confirmed braucht zwei, established drei unabhaengige
Haeuser. Ein Primaerbeleg (Originalzitat im Interview, amtliche Mitteilung,
Urteil) traegt allein, dafuer liefert das Modell jetzt "evidence_type". Damit
verschwindet auch die Unterkonfidenz der Gegenprobe, in der ein ZDF-Interview
als unbestaetigt galt, obwohl der Kritisierte dort selbst spricht.
4. Die Nachhak-Runde stuft "developing" nicht mehr hoch. Sie hatte die
Behauptung "Der Ausloeser ist weiterhin unklar" auf BESTAETIGT gesetzt, weil
developing in der Statusordnung die niedrigste Stufe ist. Eine Unklarheit
laesst sich nicht bestaetigen. Ausserdem rechnet die Runde die Belegzahl nach
dem Hochstufen neu und nimmt die Stufe zurueck, wenn die Belege sie nicht
decken.
5. Widerspruch und Widerlegung sind getrennt. "contradicted" meint laut Auftrag
Belege, die einander widersprechen, wurde aber als "Widerlegt" angezeigt. Im
Bericht stand deshalb die sachlich zutreffende Spanne von 50.000 bis 60.000
Grenzuebertritten als widerlegt, obwohl die Evidenz woertlich sagt "Die
Zahlen variieren je nach Quelle". Jetzt: contradicted = "Widersprüchlich",
der neue Status "false" = "Widerlegt" und setzt einen entkraeftenden Beleg
voraus. Angepasst in Bericht, Oberflaeche, beiden Sprachdateien, Farben und
Statusordnung.
6. Ein verbindlicher Regelblock haengt an jedem Faktencheck-Auftrag
(bewertungsregeln()): Unabhaengigkeit heisst verschiedene Medienhaeuser,
Agenturuebernahmen zaehlen einmal, unterschiedliche Zahlen verschiedener
Erhebungsstellen sind kein Widerspruch sondern eine Spanne mit Zuordnung,
und Aussagen ueber den Kenntnisstand ("Der Ausloeser ist unklar") sind keine
pruefbaren Behauptungen und gehoeren nicht in den Faktencheck.
Die Aenderungen wirken auf beide Modellwege. Die Fixtures in test_eu_factcheck
liefern jetzt Belege aus mehreren Haeusern, weil eine einzelne Quelle keine
Bestaetigung mehr traegt.
Nachgerechnet an beiden gespeicherten Laeufen: kein Fakt wird durch die neue
Nachbedingung abgestuft, die Belegzahlen werden aber durchgehend ehrlicher.
Neu sind 27 Pruefungen, insgesamt laufen 156 ohne Netzzugriff und ohne Kosten.
Offen: Die Oberflaechen-Aenderungen (components.js, app.js, style.css, i18n)
sind noch nicht in den Lokal-Fork portiert.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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fix(eu): drei Fehler beheben, die den Ertrag des Faktenchecks aufzehrten
Der Vergleichslauf zur Innenministerkonferenz (Lage 49) zeigte, dass der verbesserte Faktencheck zwar zehn Fakten lieferte, davon aber nur drei uebrig blieben. Die Ursachen lagen in drei nachgelagerten Stellen. 1. Quellenzuordnung stufte alle zehn Fakten herab. Durch den groesseren Belegblock stuetzt das Modell seine Fakten jetzt staerker auf die europaeische Suche als auf die gespeicherten Meldungen. Es zitiert dabei die Belegnummern statt vollstaendiger Adressen. Die Quellenzuordnung suchte daraufhin vergeblich nach passenden Meldungen und stufte jeden Fakt herab. Im Vergleich: Lauf 45 hatte null Herabstufungen, Lauf 44 eine, Lauf 49 zehn von zehn. Behoben an zwei Stellen. Die Belegsuche gibt die gefundenen Quellen jetzt einzeln zurueck, der Faktencheck reicht sie an die Zuordnung durch, und der Auftrag verlangt ausdruecklich die vollstaendige Adresse je Beleg. 2. Duplikatpruefung loeschte sieben von zehn Fakten. Das Clustering warf inhaltlich verschiedene Beschluesse in eine Gruppe, weil viele Behauptungen gleich beginnen. Es gab keinerlei Absicherung, bei kleinen Faktenmengen entschied das Modell sogar voellig allein. Zwei Sicherungen greifen jetzt. Eine Gruppe, die mehr als 40 Prozent aller Fakten umfasst, wird verworfen. Und jeder Loeschkandidat muss dem behaltenen Fakt auch rechnerisch aehnlich sein, Grenze 0,55 im selben Mass wie im Vorfilter. Beide Werte sind ueber Umgebungsvariablen einstellbar. 3. Leerrunden in der Recherche. War die Treffer-Obergrenze erreicht, brach nur die innere Schleife ab. Die Rundenschleife lief bis zum Ende weiter und befragte jedes Mal das teuerste Modell, ohne noch eine einzige Suche auszufuehren. Das kostete rund 0,17 USD je Durchgang, bei drei Durchgaengen etwa 0,50 USD pro Aktualisierung. Der Weg ueber die Anthropic-CLI bleibt unveraendert. Neu sind 16 Pruefungen, darunter der nachgebildete Fall aus Lage 49, insgesamt laufen jetzt 80 Pruefungen ohne Netzzugriff und ohne Kosten. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |
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c4e19777f9 |
feat(eu): Faktencheck der EU-Fassung sucht breiter, gezielter und hakt nach
Der Faktencheck ueber Bedrock und staan lieferte spuerbar weniger belegte Fakten als der bisherige Weg ueber die Anthropic-CLI. Ursache war die Bauart. Der bisherige Weg sucht waehrend der Pruefung selbst und kann bei duenner Beleglage nachfassen, die EU-Fassung bekam dagegen einen festen, vorab beschafften Stapel Belege und hatte genau einen Versuch. Drei Aenderungen schliessen die Luecke. 1. Mehr Belege je Pruefung. Statt 3 Anfragen mit je 3 Treffern laufen jetzt 7 Anfragen mit je 6 Treffern, und bis zu 14 statt 8 Pruefpunkte gehen in die Planung ein. Gleiche Quellen werden nur einmal in den Kontext gelegt. 2. Punktbezogene Planung. Das planende Modell ordnet jeder Suchanfrage zu, welche Behauptung sie belegen soll, statt allgemein zum Thema zu suchen. 3. Echte Nachhak-Runde. Bleiben nach der Pruefung mindestens zwei Behauptungen unbelegt, wird fuer genau diese noch einmal gesucht, mit anderen Anfragen als zuvor, und nur diese Punkte werden neu bewertet. Ein Status wird dabei nur angehoben, nie gesenkt, und faellt die Runde aus, bleiben die Fakten unveraendert. Die Nachhak-Runde greift in allen drei Pruefwegen, also bei der Erstpruefung, der inkrementellen Pruefung und der Pruefung in Themengruppen. Gruppen nutzen kleinere Suchmengen, da sie parallel laufen und je nur ein Teilthema abdecken. Alle Mengen sind ueber Umgebungsvariablen einstellbar. Der Weg ueber die Anthropic-CLI bleibt unveraendert, das sichern sechs Regressionstests ab. Neu sind zwei Testdateien mit zusammen 55 Pruefungen, die ohne Netzzugriff und ohne Kosten laufen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com> |