Die Bausteinspalte mischte vier Dinge in einem Kartenlayout. Ergebnisse zum
Anschauen, Erzeuger zum Starten, ein Artefakt ohne Erzeuger und reine
Aktionen. In jeder Karte lagen Öffnen und Neurechnen wenige Pixel
auseinander, beide mit demselben Kreispfeil-Symbol. Dazu kamen sechs Stellen,
an denen ein Lauf beginnen konnte, verteilt über zwei Spalten.
Jetzt drei getrennte Bereiche. Oben wird gearbeitet, in der Mitte werden
Ergebnisse angesehen, unten stehen die Fall-Aktionen.
Gearbeitet wird über genau einen Knopf, dessen Beschriftung sich am Zustand
ausrichtet. Beim leeren Fall Lauf starten, bei einer Recherche Recherche
starten, bei veralteten Ergebnissen Jetzt aktualisieren, sonst Erneut
durchlaufen, während eines abbrechbaren Laufs Abbrechen. Darüber steht, was
gerade zu tun ist, etwa die Zahl der neuen Artikel seit dem letzten Bericht.
Darunter die vier Schritte als Kette mit Zustand. Sie starten nichts,
Aufklappen erklärt nur, was ein Schritt tut. Damit fällt auch eine
Kostenfalle weg. Ein einzeln gestartetes Sammeln buchte denselben Satz wie
der komplette Lauf, wer danach Lagebild und Faktencheck einzeln nachzog,
zahlte 69 statt 45 Credits, ohne dass die Oberfläche darauf hinwies.
Benannt wird ab jetzt das Ergebnis statt des Erzeugers. Artikel holen,
Lagebild schreiben, Fakten prüfen, Orte erkennen. Bei Recherche-Lagen heißt
der zweite Schritt Recherchebericht schreiben. Die Wörter Baustein,
Geoparsing und Analyse verschwinden aus der Oberfläche.
Weiter entfernt sind die Karte Netzwerkanalyse, solange es den Baustein im
Server nicht gibt, der Sammeln-Knopf aus der Quellenspalte und die Wahl
Nur Quellen sammeln im Startdialog.
Der Server behält seine Schnittstelle für einzelne Bausteine. Die Anzeige
eines so gestarteten Laufs bleibt erhalten, er kann aus der klassischen
Ansicht kommen. Ein solcher Lauf wird beim Abbruch auch als der Schritt
abgebrochen, der wirklich läuft, nicht pauschal als kompletter Lauf.
51 tote CSS-Regeln entfernt. Prüfungen ohne Browser, 59 neue Fälle für die
Lauf-Anzeige plus 12 in der Strukturprüfung, die festhalten, dass es im
ganzen Dokument genau ein Element gibt, das einen Lauf starten kann.
Die Anzeige der Credits am Knopf kommt später, sie ist bewusst nicht Teil
dieser Änderung.
Cache-Buster auf 20260802c.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Das Studio konnte Fälle bisher nur anlegen, nicht bearbeiten. Es gab kein
Einstellungs-Panel, alle Felder waren nach dem Anlegen eingefroren. Wer etwas
ändern wollte, musste zurück in die klassische Ansicht. Für die geplante
Ablösung der klassischen Ansicht ist das der erste Blocker.
Neuer Reiter Einstellungen in der Fallnavigation, unter Export. Er führt alle
Felder des klassischen Bearbeiten-Modals: Titel, Beschreibung, die drei
Quellenschalter, Sichtbarkeit, KI-Verarbeitung, Aktualisierung mit Intervall
und Startzeit, Aufbewahrung und die drei E-Mail-Benachrichtigungen.
Gespeichert wird nur, was sich geändert hat. Zwei Gründe. Der Server
aktualisiert feldweise, unverändert zurückgereichte Werte würden trotzdem
geschrieben. Und eine unbeabsichtigte Änderung am Intervall kann einen
laufenden Zeitplan verstellen.
Die Wahl des KI-Wegs, also Anthropic gegen die EU-Fassung über Bedrock
Frankfurt, fehlte im Studio vollständig. Sie steht jetzt im Reiter und im
Anlege-Dialog, wortgleich zur klassischen Ansicht. Beim Umstellen erscheint
ein Hinweis, dass bereits erzeugte Inhalte auf dem bisherigen Weg entstanden
sind und die Änderung ab dem nächsten Lauf greift. Läuft gerade ein Schritt,
sagt der Reiter das ebenfalls.
Dazu die Kennzeichen EU und Anthropic in Fallliste und Kopfzeile. Sie
erscheinen nur, wenn der Fall ausdrücklich auf einen Weg gestellt ist. Ohne
Angabe gilt die Vorgabe der Organisation, dann bleibt es unbeschriftet.
Zwei Feinheiten. Das Intervall wird in der größten glatt aufgehenden Einheit
gezeigt, 1440 Minuten also als ein Tag. Und der X-Schalter bleibt bedienbar,
wenn der Fall X bereits nutzt, sonst ließe er sich nach dem Wegfall des
letzten Zugangs nicht mehr abschalten.
Prüfungen ohne Browser und ohne Netzzugriff. 57 Fälle für den Reiter, dazu 29
für die Struktur beider Oberflächen, die prüfen, dass jedes onclick auf eine
vorhandene Methode zeigt, dass keine ID doppelt vergeben ist und dass jedes
Design-Token ohne Fallback auch definiert ist.
Cache-Buster auf 20260802b.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
In allen Auftraegen stand fest "5-10 wichtigste Faktenaussagen", bei der
Aktualisierung "3-5 neue". Die Zahl hatte damit nichts mit der Menge des
Materials zu tun. Aus 16 Meldungen wurden genauso viele Fakten wie aus 91.
Beide Wege lasen dieselbe Vorgabe verschieden. Der Weg ueber die Anthropic-CLI
behandelte sie als Richtwert und lag zwischen 9 und 21 Fakten, ueberschritt die
Zehn also regelmaessig. Das Modell auf dem EU-Weg las sie als Zielvorgabe und
traf sie in neun von siebzehn Laeufen exakt. Daher wirkten die EU-Berichte so
gleichfoermig, nicht die Lage bestimmte den Umfang, sondern die Zahl im Text.
Bei der Ceuta-Lage bedeutete das, dass zehn Punkte eine europaweite Krise
abbilden mussten, in der Opferzahlen, die schwimmende Barriere, das
Sondertreffen der Innenminister, Italiens Schengen-Aussetzung, der offene Brief
von 22 Staaten, die Rueckfuehrungen und mehrere Regierungsaeusserungen
vorkamen.
faktenspanne() berechnet den Richtwert jetzt aus der Zahl der Meldungen, grob
eine Aussage je fuenf Meldungen, begrenzt auf 5 bis 20 bei der Erstpruefung und
3 bis 10 bei der Aktualisierung. 16 Meldungen ergeben weiterhin 5 bis 10, 88
Meldungen ergeben 9 bis 18. Alle Werte sind ueber Umgebungsvariablen
einstellbar.
Dazu die Formulierung. Die Spanne ist jetzt ausdruecklich als Richtwert und
nicht als Zielvorgabe bezeichnet, mit der Erlaubnis, weniger zu nennen wenn das
Material nicht mehr hergibt, und mehr wenn sonst wichtige Punkte fehlen wuerden.
Betroffen sind die vier Faktencheck-Vorlagen und die Triage.
Neu sind 25 Pruefungen, insgesamt laufen 279 ohne Netzzugriff und ohne Kosten.
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Die Suchphase endete in jedem beobachteten Lauf mit "Treffer-Obergrenze 60
erreicht" nach Runde 2. Die ersten beiden Runden erfassen breit und fuellten
den Korb, die dritte Runde, die gezielt Luecken schliessen soll, lief damit
nie. Genau diese Runde bringt aber das, was in den Berichten fehlte: die
Position des eigenen Landes, die Reaktion der Institutionen, den rechtlichen
Rahmen.
Der harte Gesamtstopp war eine Ueberkorrektur. Er kam aus einem frueheren Fix
gegen Leerrunden: War der Korb voll, befragte die Schleife weiter das teuerste
Modell, ohne noch etwas aufnehmen zu koennen. Das Problem war aber nicht die
Rundenzahl, sondern dass spaete Runden keinen Platz mehr hatten.
Jetzt drei Aenderungen:
1. Kontingent je Runde (EU_RESEARCH_MAX_NEW_PER_ROUND, Vorgabe 25). Die frueher
Runden koennen den Korb nicht mehr allein fuellen, fuer die spaeteren bleibt
Platz frei.
2. Verdraengung statt Abbruch. Ist der Korb voll und eine spaetere, gezieltere
Runde bringt einen Treffer, weicht der schwaechste Treffer einer frueheren
Runde: ohne Volltext, ohne Textauszug, aus der fruehesten Runde. Treffer mit
Volltext werden nie verdraengt.
3. Abbruch nur noch bei echter Saettigung. Bringt eine ganze Runde keinen
einzigen neuen Treffer, ist das Thema ausgeschoepft und die Schleife endet.
Der Kostenschutz des frueheren Fixes bleibt damit erhalten, ohne die
Vertiefung zu verhindern.
Dazu bekommt die dritte Adhoc-Runde einen eigenen Auftrag. Bisher wiederholte
sie den Text der zweiten ("Luecken schliessen und vertiefen"), jetzt fragt sie
ausdruecklich nach der fehlenden Seite der Lage und verbietet die Wiederholung
des Hauptereignisses.
Neu sind 10 Pruefungen, darunter der Regressionsschutz gegen Leerrunden in
neuer Form. Insgesamt laufen 216 ohne Netzzugriff und ohne Kosten.
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Vier Befunde aus dem Vergleich vom 02.08.2026, sortiert nach Wirkung.
1. Mehrwort-Suchbegriffe fielen im RSS-Abgleich durch. Dieselbe Lage lieferte
je nach Titel 79 oder 17 Treffer. Die Keyword-Erzeugung liefert bei
politisch formulierten Titeln Phrasen ("migrationskrise spanien",
"aufnahmeverfahren eu"), das Matching verglich sie als starre Zeichenfolge.
Die Schlagzeile "Migrationskrise in Spanien" enthaelt "migrationskrise
spanien" nicht, wegen des Wortes dazwischen. Aus 53 Artikeln wurden so 16.
Eine Phrase trifft jetzt, wenn alle ihre Bestandteile im Text vorkommen,
unabhaengig von Reihenfolge und Abstand. Die Genauigkeit bleibt erhalten,
nur die starre Reihenfolge faellt weg.
Dazu der Auftrag an die Keyword-Erzeugung: Einzelwoerter statt Phrasen, und
die harten Eigennamen der Lage sind Pflicht. Bei den betroffenen Laeufen
fehlte "ceuta" komplett, dafuer stand "europol migration" in der Liste, was
den Europol-Feed anzog und sieben themenfremde Pressemitteilungen
einbrachte, die der Topic-Filter danach wieder aussortieren musste.
2. Dubletten im Quellenverzeichnis. Lage 56 fuehrte 30 Eintraege fuer 28
Adressen, zweimal dieselbe tagesschau-Meldung unter je zwei Nummern.
Ausgerechnet die strittigste Behauptung, der offene Brief der 22 Staaten,
stuetzte sich damit auf "3 Quellen", von denen zwei derselbe Artikel waren.
Gleiche Adresse heisst jetzt ein Eintrag, Verweise auf die entfernte Nummer
werden auf den behaltenen umgebogen. Verglichen wird ohne Schema, www und
Endschraegstrich.
3. Die Zeitleiste wird deterministisch sortiert. Im selben Bericht sprang der
letzte Eintrag von 12:44 zurueck auf 17:47. Der Auftrag verlangt die
Sortierung zwar vom Modell, im prominentesten Kapitel darf sie aber nicht
von dessen Sorgfalt abhaengen. Gegenprobe an Lage 56: 23:23, 22:09, 17:47,
16:58 statt des Sprungs ans Ende.
4. Weiterleitungen zaehlen als ein Beleg. Sie verbergen ihr Zielmedium, also
laesst sich nicht behaupten, dass dahinter verschiedene Redaktionen stehen.
Die bisherige Einzelzaehlung stellte den Anthropic-Weg rechnerisch besser:
in Lage 57 standen 10 ausgewiesene Belege fuer 7 Haeuser, weil vier der elf
Adressen news.google.com-Weiterleitungen waren.
Gegenprobe an beiden gespeicherten Laeufen: Lage 56 zeigt 28 statt 30
Verzeichniseintraege, beide Berichte zaehlen lueckenlos, die Zeitleiste ist
sortiert.
Neu sind 26 Pruefungen, insgesamt laufen 206 ohne Netzzugriff und ohne Kosten.
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Am 01.08.2026 lieferte Bedrock waehrend eines Laufs ServiceUnavailableException.
Botocore versuchte es dreimal in fuenf Sekunden und gab auf, die
Web-Source-Selektion fiel ersatzlos aus. Im Bericht war davon nichts zu sehen,
der Lauf galt als vollstaendig. Gemessen sind es zwei betroffene Aufrufe bei
rund 340, also 0,6 Prozent, aber jeder Vorfall kostet einen ganzen
Pipeline-Schritt.
Der Fehler ist auch keiner unserer Quote. ServiceUnavailableException ist ein
503, AWS hat also gerade keine Kapazitaet fuer das Modell. Unsere Meldung
sagte trotzdem "Rate-Limit", weil der Code beide Faelle in einen Topf warf.
Aendert sich damit:
1. Geduldiges Wiederholen. Kapazitaets- (503), Kontingent- (429) und
Verbindungsfehler werden nach 5, 15 und 30 Sekunden erneut versucht. Diese
Dellen dauern typischerweise unter einer Minute, unsere bisherigen fuenf
Sekunden lagen genau im ungeguenstigsten Fenster. Stufen ueber
BEDROCK_RETRY_WAITS einstellbar.
2. Zwei Bremsen gegen lange Laeufe. Gewartet wird nur, wenn die Wartezeit ins
Zeitbudget des Aufrufs passt (die Wartezeit zaehlt gegen dasselbe
asyncio-Budget, und die Haiku-Planungsaufrufe haben nur 120 Sekunden), und
nur solange das Wartebudget des Refreshs reicht (BEDROCK_RETRY_BUDGET_S,
Vorgabe 120 Sekunden). Ein Lauf kann sich dadurch um hoechstens zwei
Minuten verlaengern.
3. Ursachen werden getrennt benannt. Im Log steht jetzt "hat keine freie
Kapazitaet" oder "meldet ausgeschoepftes Kontingent" statt pauschal
"Rate-Limit". Nach aussen bleibt beides die Kategorie rate_limit, damit die
Retry-Steuerung des Orchestrators unveraendert greift.
4. Stoerungen werden sichtbar. Waehrend einer Wartezeit meldet die Oberflaeche
"KI-Dienst hat keine freie Kapazitaet, neuer Versuch in 15 Sekunden", sonst
sieht die stehende Anzeige wie ein Haenger aus. Nach dem Lauf steht eine
Zusammenfassung im Refresh-Protokoll, auch wenn der Lauf sonst glatt
durchlief.
5. botocore laeuft im Modus 'adaptive' statt 'standard'. Es bremst sich bei
Drosselung selbst ein und deckt die Sekunden ab, unsere Schleife die
Zehnersekunden.
Zeitliche Wirkung, gemessen am EU-Lauf der Ceuta-Lage (252 Sekunden, 15
Bedrock-Aufrufe): im stoerungsfreien Fall null, im betroffenen Lauf rund eine
Minute mehr. Bei 0,6 Prozent Fehlerrate je Aufruf trifft das etwa jeden
elften Lauf, im Mittel ueber alle Laeufe rund zwei Prozent.
Gegenprobe mit einem echten Bedrock-Aufruf ueber den geaenderten Pfad: Antwort,
Verbrauch und Kosten unveraendert, keine Stoerung protokolliert.
Neu sind 23 Pruefungen, insgesamt laufen 179 ohne Netzzugriff und ohne Kosten.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Block 2 der Auswertung des Ceuta-Vergleichs vom 01.08.2026. Der Faktencheck der
EU-Fassung zeigte dort drei Fehler, die alle dieselbe Wurzel haben: Der Status
behauptete eine Belegtiefe, die niemand nachgerechnet hat.
1. Die Zaehlung war kaputt. Das Muster fuer die Quellenzaehlung war
r'https?://' ohne den Rest der Adresse, findall lieferte also eine Liste aus
"https://"-Bruchstuecken und len(set(...)) ergab immer 1 oder 2. Daher stand
im Bericht eine Behauptung als BESTAETIGT mit 1 Quelle, obwohl vier Haeuser
in der Evidenz standen, und der gesamte Faktencheck der Anthropic-Fassung
wies durchgehend 1 bis 2 Quellen aus. Die Adresse wird jetzt vollstaendig
erfasst.
2. Gezaehlt wird nach Medienhaus, nicht nach Fundstelle. Sechs France24-Treffer,
davon vier Videofassungen derselben Meldung, sind ein Haus. Grundlage ist die
registrierbare Domain aus services/media_registry.py. Weiterleitungsportale
bekommen keine gemeinsame Identitaet, hinter news.google.com koennen
beliebige Zeitungen stecken. Nachgerechnet an Lage 53 sinken die Angaben von
9 auf 6, von 8 auf 4 und von 7 auf 5 Belege.
3. Neue Nachbedingung. pruefe_belegtiefe stuft jeden Fakt ab, dessen Status mehr
behauptet als vorliegt: confirmed braucht zwei, established drei unabhaengige
Haeuser. Ein Primaerbeleg (Originalzitat im Interview, amtliche Mitteilung,
Urteil) traegt allein, dafuer liefert das Modell jetzt "evidence_type". Damit
verschwindet auch die Unterkonfidenz der Gegenprobe, in der ein ZDF-Interview
als unbestaetigt galt, obwohl der Kritisierte dort selbst spricht.
4. Die Nachhak-Runde stuft "developing" nicht mehr hoch. Sie hatte die
Behauptung "Der Ausloeser ist weiterhin unklar" auf BESTAETIGT gesetzt, weil
developing in der Statusordnung die niedrigste Stufe ist. Eine Unklarheit
laesst sich nicht bestaetigen. Ausserdem rechnet die Runde die Belegzahl nach
dem Hochstufen neu und nimmt die Stufe zurueck, wenn die Belege sie nicht
decken.
5. Widerspruch und Widerlegung sind getrennt. "contradicted" meint laut Auftrag
Belege, die einander widersprechen, wurde aber als "Widerlegt" angezeigt. Im
Bericht stand deshalb die sachlich zutreffende Spanne von 50.000 bis 60.000
Grenzuebertritten als widerlegt, obwohl die Evidenz woertlich sagt "Die
Zahlen variieren je nach Quelle". Jetzt: contradicted = "Widersprüchlich",
der neue Status "false" = "Widerlegt" und setzt einen entkraeftenden Beleg
voraus. Angepasst in Bericht, Oberflaeche, beiden Sprachdateien, Farben und
Statusordnung.
6. Ein verbindlicher Regelblock haengt an jedem Faktencheck-Auftrag
(bewertungsregeln()): Unabhaengigkeit heisst verschiedene Medienhaeuser,
Agenturuebernahmen zaehlen einmal, unterschiedliche Zahlen verschiedener
Erhebungsstellen sind kein Widerspruch sondern eine Spanne mit Zuordnung,
und Aussagen ueber den Kenntnisstand ("Der Ausloeser ist unklar") sind keine
pruefbaren Behauptungen und gehoeren nicht in den Faktencheck.
Die Aenderungen wirken auf beide Modellwege. Die Fixtures in test_eu_factcheck
liefern jetzt Belege aus mehreren Haeusern, weil eine einzelne Quelle keine
Bestaetigung mehr traegt.
Nachgerechnet an beiden gespeicherten Laeufen: kein Fakt wird durch die neue
Nachbedingung abgestuft, die Belegzahlen werden aber durchgehend ehrlicher.
Neu sind 27 Pruefungen, insgesamt laufen 156 ohne Netzzugriff und ohne Kosten.
Offen: Die Oberflaechen-Aenderungen (components.js, app.js, style.css, i18n)
sind noch nicht in den Lokal-Fork portiert.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Der Vergleich zweier Berichte zur selben Lage (Ceuta, 01.08.2026) zeigte in
beiden Fassungen Textverweise, die im gedruckten Verzeichnis nicht auftauchten.
Die EU-Fassung zitierte bis [28] bei 25 aufgefuehrten Quellen, die
Anthropic-Fassung bis [29] bei 22.
Ursache war nicht die Analyse. In der Datenbank passen Text und Liste in beiden
Laeufen exakt zusammen, keine einzige Referenz ohne Eintrag. Das PDF-Template
druckte jedoch die laufende Zeilennummer (loop.index) statt der Quellennummer
aus dem Lagebild (src.nr). Sobald die Nummern Luecken haben, und das ist der
Normalfall, weil nicht jede gesammelte Meldung zitiert wird, verschiebt sich
ab der ersten Luecke jeder Beleg. Lage 53 hat die Nummern 1 bis 20, 22, 24, 26,
27, 28: gedruckt wurde 1 bis 25, aus Quelle 28 wurde Zeile 25.
Behoben:
1. Das Verzeichnis druckt src.nr. Gegenprobe an den echten Daten beider Laeufe:
vorher fehlten in Lage 53 die Verweise [22] bis [28], jetzt loest jede der
25 Referenzen auf, in Lage 52 alle 22.
2. Keine Kappung des Verzeichnisses mehr. Im Umfang "Bericht" wurde bei 30
Eintraegen abgeschnitten, hoehere Referenzen im Text waren damit
grundsaetzlich unaufloesbar.
3. Die Word-Ausgabe bekommt ueberhaupt erst ein Quellenverzeichnis. Bisher
verwies der Text dort auf [1], [2], ohne dass die Datei die Nummern
irgendwo aufloeste.
4. Die Quellenstatistik bezieht sich jetzt auf dieselbe Grundmenge wie das
Verzeichnis. Vorher zaehlte sie alle gesammelten Artikel (49) und stand
damit neben einem Verzeichnis mit 25 Eintraegen, was wie eine Aufwertung
der Quellenbasis wirkte. Die Summe der Spalte Belege entspricht jetzt der
Zahl der Eintraege, ein Hinweis nennt zusaetzlich die insgesamt
ausgewerteten Meldungen.
5. Ein Verlag wird unter einem Namen gefuehrt. Bisher trennte der Bericht
"Guardian UK", "Guardian World" und "The Guardian" oder "tagesschau" und
"tagesschau.de" in eigene Zeilen und blaehte damit die Vielfaltsstatistik
auf. Die neue services/media_registry.py bestimmt die Identitaet ueber die
registrierbare Domain und waehlt den haeufigsten Namen. Aus 20
Statistikzeilen der EU-Fassung werden so 11 echte Medien. Sie kennt
ausserdem Weiterleitungsportale und liest die Sprache aus der Adresse,
sodass english.elpais.com nicht mehr als DE gefuehrt wird.
Neu sind 22 Pruefungen, insgesamt laufen 118 ohne Netzzugriff und ohne Kosten.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Der Recherchebericht der EU-Fassung enthielt seit zwei Laeufen nur noch den
Abschnitt ZUSAMMENFASSUNG, 1513 statt der ueblichen mehreren tausend Zeichen.
Die Abschnitte HINTERGRUND, AKTEURE, AKTUELLE LAGE, EINSCHAETZUNG und
QUELLENQUALITAET fehlten vollstaendig.
Ursache. Das Modell lieferte zuerst ein knappes JSON, bemerkte den Fehler
selbst ("Wait, I need to include the full briefing content in the summary
field. Let me redo this properly with all sections") und haengte danach eine
zweite, vollstaendige Fassung an. Unsere Auswertung nahm das erste Objekt und
verwarf alles danach. Der Bericht war also da, wir haben ihn weggeworfen.
Behoben. json_utils bekommt extract_json_objects und extract_json_arrays, die
alle vollstaendigen Bloecke einer Antwort liefern statt nur den ersten. Der
Analyzer waehlt daraus den Bericht mit dem laengsten summary, der Faktencheck
die Liste mit den meisten Fakten. Beide protokollieren, wenn mehrere Fassungen
auftauchen, damit der Fall sichtbar bleibt. Die bisherigen Einzelabfragen
extract_json_object und extract_json_array bleiben unveraendert, damit sich an
den uebrigen Aufrufstellen nichts aendert.
Gegenprobe an der echten Antwort aus Lauf 50. Vorher 1513 Zeichen mit einem
Abschnitt, jetzt 8189 Zeichen mit allen sechs.
Neu sind 16 Pruefungen, insgesamt laufen 96 ohne Netzzugriff und ohne Kosten.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Im EU-Modus laufen jetzt auch Faktencheck und Lagebild komplett ueber Bedrock,
damit gibt es dort keine CLI-Aufrufe mehr. Der Faktenchecker bekommt vorab
eine gezielte staan-Stuetzsuche (eu_call_with_search: Haiku plant
Verifikations-Queries zu offenen Behauptungen, Treffer wandern als
Kontextblock in den Prompt und werden als Zweitquellen zitiert). Das Lagebild
arbeitet im EU-Modus rein auf dem Meldungsbestand, die EU-Recherche hat
unmittelbar davor gesammelt. Alle fuenf Aufrufstellen (Erst-/inkrementeller
Faktencheck, Gruppen-Verifikation, Erst-/inkrementelle Analyse) haben die
Weiche, der CLI-Modus bleibt unveraendert.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Im EU-Modus laeuft die Recherche jetzt europaeisch: agents/eu_researcher.py
steuert eine Schleife aus Bedrock-Planung (Opus, EU-Profile) und staan-Suchen
(services/staan_client.py, Suche + Volltexte via full_content=markdown,
Pflicht-Domain-Ausschlussliste je Anfrage). Bildet die 4-Phasen-Tiefenrecherche
nach und liefert exakt das JSON der bisherigen CLI-WebSearch, Parsing und
Filter in researcher.search bleiben unveraendert. Anti-Halluzination: nur URLs
aus echten staan-Treffern werden akzeptiert; published_at nur wenn aus Inhalt
oder URL ableitbar (staan liefert keine Daten).
Doppelspur im Orchestrator: Lane-Schluessel ist jetzt (Organisation, Backend),
Aufloesung zentral in _resolve_ai_backend (Lage > Org-Setting > ENV). CLI- und
EU-Lauf derselben Organisation laufen gleichzeitig, gleiche Backends seriell.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Die Changelog-Kategorien existieren in der aktuellen TaskMate-Instanz nicht
mehr (Wissensdatenbank enthaelt keine Changelog-Kategorien, letzter Eintrag
Mai 2026). Die Commit-und-Push-Pflicht steht weiterhin im Abschnitt Regeln.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Zweiter Modellweg ueber AWS Bedrock (EU-Inferenzprofile Frankfurt), umschaltbar
je Lage (incidents.ai_backend) > Organisation (org_setting ai_backend) > global
(ENV AI_BACKEND, Default cli). Neue Datei agents/bedrock_client.py (Converse
API, nur eu.-Profile, Token-zu-USD-Umrechnung ueber BEDROCK_PRICING, gleiche
Fehlerkategorien wie das CLI). Routing zentral in call_claude; Aufrufe mit
WebSearch/WebFetch laufen bis zur staan-Schleife (Phase 2) weiter uebers CLI.
Migration: Spalte incidents.ai_backend. requirements: boto3.
Hinweis Promote: boto3 muss im Live-venv installiert werden.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Die Credits-Abrechnung ist jetzt auf beiden Seiten, offen aus dem Fork
bleiben die Takt-Features (5b0b578). Zeilenenden-Hinweis präzisiert,
src/static ist CRLF, die Python-Dateien dieses Repos sind LF.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Neuer CLAUDE.md-Abschnitt legt fest, dass jede Änderung unter src/static
noch in derselben Sitzung ins jeweils andere Repo portiert wird.
Dokumentiert die gewollten Unterschiede, den einheitlichen
Credits-Wortlaut, den Cherry-Pick-Weg über Cross-Remotes und die
CRLF-Stolperfalle. Der Drift-Check liegt im Lokal-Fork unter
scripts/ui-drift-check.sh.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>